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Filmabend "Himmel und mehr"

Dorothea Buck auf der Spur, 23. November 2016, 18 Uhr bis 21 Uhr
Filmdauer: 1,5 Stunden

anschließend Gespräch mit der Regisseurin Alexandra Pohlmeier, das LOKal, Richtergasse 6 (Nähe U3, 13 A, 14 A, Station Neubaugasse), 1070 Wien.
www.daslokal.net

  Dorothea Buck mit ihrer Frauenskulptur „Schmerz“

1917 geboren, gerät Dorothea Buck mit neunzehn Jahren in eine schwere psychische Krise. Die ärztliche Diagnose Schizophrenie stempelt sie im Dritten Reich als minderwertig ab, gemäß dem Erbgesundheitsgesetz wird sie 1936 zwangssterilisiert. Einige Jahre später entgeht sie nur knapp der „Euthanasie“.
Entgegen der ärztlichen Unheilbarkeitsprognose versucht Dorothea Buck zu verstehen, was sie in die Psychose getrieben hat und entwickelt eine eigene Theorie ihrer Erkrankung. So findet sie schließlich den Schlüssel zur Heilung. Untrennbar damit verbunden ist ihre Entwicklung zu einer ausdrucks-starken und vielfach ausgezeichneten Bildhauerin.

Die Regisseurin Alexandra Pohlmeier hat Dorothea Buck zwischen 2001 und 2008 regelmäßig in ihrer Hamburger Atelierwohnung besucht und auf ihren Reisen begleitet, um diese große Lebenserzählung festzuhalten. Ergänzt wird sie durch die Außenperspektive der jüngeren Schwester, die im Film „Himmel und mehr“ erzählt: „Dorothea war für sich gesehen total richtig – für mich war sie fremd.“

„Himmel und mehr“ ist ein Film über eine mutige Frau - ein Film, der Mut macht.

 

 



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